Wie bereits im Juni kommuniziert, haben wir verschiedene Anpassungen an unseren Anlagestrategien vorgenommen. Unser Ziel war und ist es, die Portfolios international breiter aufzustellen, zusätzliche Renditechancen zu nutzen und bestehende Konzentrationsrisiken gezielt zu reduzieren. Anfang Oktober haben wir diesen Weg mit weiteren Anpassungen konsequent fortgesetzt.
Internationale Wachstumstreiber stärker gewichten Einen Schwerpunkt haben wir unter anderem im Technologiesektor gesetzt. Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz werden auch in den kommenden Jahren wichtige strukturelle Wachstumstreiber bleiben. Auch in Asien haben wir die Diversifikation weiter ausgebaut, dies über globale Aktienanlagen sowie gezielte Investitionen in entwickelte asiatische Märkte aus Bereichen wie Automatisierung und Robotik.
Konzentrationsrisiken gezielt reduzieren Die zusätzlichen internationalen Investitionen haben wir teilweise durch Reduktionen im Schweizer Aktienmarkt reduziert. Bei Schweizer Versicherungsunternehmen haben wir nach der erfreulichen Kursentwicklung einen Teil der Gewinne realisiert. Neben der mittlerweile hohen Gewichtung des Sektors haben wir dabei auch dessen Sensitivität gegenüber Veränderungen des Zinsumfelds berücksichtigt. Leicht reduziert haben wir zudem einzelne defensive Schweizer Schwergewichte sowie unsere Position in der Anlagelösung für gelistete Privatmarktanlagen. Damit haben wir zusätzlichen Spielraum für eine breitere und ausgewogenere internationale Positionierung geschaffen.
Positive Auswirkungen auf die relative Performance Die seit Juni vorgenommenen Anpassungen zeigen positive Auswirkungen. Nachdem unsere Strategien in der ersten Jahreshälfte gegenüber vergleichbaren Anlagelösungen zurückgeblieben waren, hat sich die relative Entwicklung seither stabilisiert. Von Juli bis Oktober konnten wir in einem volatilen Seitwärtsumfeld gegenüber der Vergleichsgruppe eine Mehrrendite erzielen. Die Entwicklung der vergangenen Monate bestätigt uns in den vorgenommenen Anpassungen. Entscheidend ist für uns aber nicht die kurzfristige Betrachtung einzelner Monate, sondern dass sich die vorgenommenen Anpassungen über einen längeren Zeitraum bewähren. Davon sind wir überzeugt.
Zentrale Grundpfeiler der Anlagephilosophie unverändert Die vorgenommenen Massnahmen bedeuten keinen grundlegenden Strategiewechsel, auch wenn wir den Anteil Schweizer Aktien deutlich reduziert haben. Vielmehr entwickeln wir unsere Portfolios dort weiter, wo sich Märkte, Chancen und Risiken verändern. Unsere Überzeugungen bleiben dabei unverändert: Qualität, eine langfristige Anlageperspektive, breite Diversifikation und eine ausgeprägte CHF-Orientierung bilden weiterhin die zentralen Grundpfeiler unserer Anlagephilosophie.